Wegfall der Stilllegung - Auswirkungen auf die biologische Vielfalt

 

Nachdem der Prozentsatz für die Flächenstilllegung auf 0 % gesetzt worden ist, müssen keine Ackerflächen mehr stillgelegt werden. In 2007 waren in der BRD noch ca. 5 % brach liegend, eine Fläche von ungefähr 600 000 HA.

 

Die weitere Abnahme der Stilllegung und die Zunahme von Energiepflanzenanbau wird zu einem Rückgang der Vegetationsvielfalt führen. Um so mehr sind Landwirtschaft, wir Jäger und Naturschützer aufgerufen einer Verödung der Landschaft vorzubeugen und auf eine „blühende" Landschaft als Grundlage für Natur, Mensch und Tier mit einer biologischen Vielfalt hinzuwirken.

Zu dem Thema „Blütenvielfalt in der Agrarlandschaft" fand eine Fachtagung statt, in der besonders die Abhängigkeit von Blütenpflanzen – Insekten und umgekehrt Insekten – Pflanzen herausgestellt wurde. Durch die damit einhergehende Bestäubung der Pflanzen sind wir als Menschen ebenfalls davon betroffen und in dem Netzwerk der Abhängigkeit aller Lebewesen untereinander verankert. (Der Landesjagdverband referierte durch Gerhard Thomas aus Sicht des Jägers und Wildes)Näheres: http://www.bluehendelandschaft.de Aktuell: Jahrestagung 2008 „ Blütenvielfalt….."Im „Rheinisch-Westfälischem Jäger" wird in Ausgabe 4-2008 auf Seite 8 auf das Thema „Nach dem Ende der Flächenstilllegung" eingegangen und im Anhang auf Möglichkeiten der Abhilfe und der diesbezüglichen Information hingewiesen.( siehe auch: Bewirtschaftung von Wildäsungsflächen)

 

Näheres: www.ljv-nrw.de Lehrrevier Rheinberg

 

Obmann für Naturschutz und Biotoppflege

 

Hans Barth
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